Es ist schon einige Zeit her, als sich ein paar Kids im Jahre 1994 dazu entschlossen haben, beim alljährlichen Fasnetsball des Musikverein Schenkenzell auf der Bühne so richtig die Sau raus zu lassen. Tanzgruppen und Sketche waren ja ganz nett, aber langweilig, und so kam es, dass der Klassiker von den Stones 'I can´t get no satisfaction' als Vollplayback- Version gecovert wurde. Zwischen dem Stück hoppelten ab und zu noch ein paar Ballerinas zum Thema 'Schwanentanz' über die Bühne. Die Nummer war so schräg, kam jedoch beim Publikum so gut an, dass wir Tage darauf im Nachbarort schon unseren ersten 'Auslandsgig' bei der nächsten Fasnetsparty hatten.

Nun hatten wir alle Bühnenluft geschnuppert und waren richtig heiß drauf, noch einmal so ein riessen Ding abzuziehen. Die Instrumente waren verteilt, jeder begann mit seinem Unterricht, eine Band Namens Gargantua war gegründet. Der erste Auftritt als Band ließ nicht lange auf sich warten. Dieser fand im Herbst 1995 vor "nur" 600 Zuhörern statt, eine zur damaligen Anfangszeit stolze Summe. Dieser Gig versprach ein Höchstmaß an musikalischem Ausdruck, zu deutsch: "alles ist nie falsch "!

So gingen die Jahre ins Land und man spielte auf so ziemlich jeder Veranstaltung die sich bot. So wie andere Leute die Unterhosen wechseln,wurden bei uns Bandmitglieder und Bandnamen getauscht. Viele Leute kamen, viele Leute gingen auch wieder. Am Ende jedoch fand sich die Gargantua Urbesetzung wieder.

Als nächstes musikalisches Verbrechen wurde die Fasnet 1998 in Angriff genommen. Nun war klar, dass ohne eine ansprechende Optik die ganze Musikalität nicht zum Ausdruck kommen konnte ! Katja war engagiert.

Zu dieser Zeit war das Schlagerfieber ausgebrochen und wohin man auch ging, an Schlaghosen und Brusthaartoupees kam man einfach nicht dran vorbei. Man trällerte Songs von Dieter Thomas Kuhn oder Wolfgang Petry. Mit 'Jochen H. und die Schnullies' ging es für uns als Schlagercoverband in die nächste Runde.

Da sich aber unsere Auftritte immer nur an der Fasnet konzentrierten und die Musikalität sich bei den ganzen Schlagernummern doch etwas in Grenzen hielt, entschloss man sich im Herbst 2001 als Partyrockband die Massen zu begeistern.

Mit Jochen am Keyboard bekamen wir frischen Wind in unsere Segel und die Partyrockband '6 in the city' war geboren. Seither rocken wir jede Party und Veranstaltung die sich uns bietet und konnten uns damit im Kinzigtal wie auch bei einigen Auftritten Überregional schon einen Namen als Partyrockband erspielen.
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